Treviso veranstaltet von 9. bis 11. Oktober 2026 die Tiramisù World Cup: 320 eingereichte Tiramisu-Kreationen werden verkostet, am 9. und 10. Oktober durch eine Publikumsjury, im Halbfinale und Finale am 11. Oktober durch Fachleute aus der Gastronomie. Für die Publikumsjury werden 130 Hobby-Jurorinnen und -Juroren gesucht, Bewerbungen sind auch aus Österreich möglich.
Die Online-Bewerbung startet am 12. September. Wer mitmachen will, muss volljährig sein und einen Online-Test mit 15 Fragen zu Tiramisu-Rezept, Wettbewerbsregeln und den gastronomischen Traditionen der Region Treviso fehlerfrei bestehen – dafür gibt es bis zu drei Versuche, bei Gleichstand entscheidet der Bewerbungszeitpunkt.
Tiramisu soll 1970 im Restaurant Le Beccherie in Treviso von Ada Campeol und Koch Roberto Linguanotto entstanden sein, die Stadt kämpft seit Jahren um dessen Anerkennung als garantierte traditionelle Spezialität. Offen bleibt, wie viele Österreicherinnen und Österreicher sich tatsächlich bewerben oder teilnehmen – die genannte Gesamtzahl von rund 600 Teilnehmenden stützt sich bislang nur auf eine erkennbar gemeinsame Quelle.
Was passiert ist
Treviso, die Stadt nördlich von Venedig, veranstaltet von 9. bis 11. Oktober 2026 die Tiramisù World Cup. Am 9. und 10. Oktober verkostet eine Publikumsjury insgesamt 320 eingereichte Tiramisu-Kreationen, von klassischen Rezepten bis zu kreativen Varianten. Halbfinale und Finale am 11. Oktober werden von einer Fachjury aus der Gastronomie entschieden. Für die Verkostungen der ersten beiden Tage suchen die Veranstalter 130 Hobby-Jurorinnen und -Juroren – Bewerbungen sind ausdrücklich auch aus Österreich willkommen.
Bewerbung als Hobby-Jury
Die Online-Bewerbung für die Jury-Plätze startet am Samstag, dem 12. September. Voraussetzung ist die Volljährigkeit sowie das vollständig richtige Beantworten eines Online-Tests mit 15 Fragen zur Geschichte des Tiramisu, zum Wettbewerbsreglement und zu den gastronomischen Traditionen der Region Treviso. Bewerberinnen und Bewerber haben dafür bis zu drei Versuche; bei gleicher Punktzahl entscheidet der Zeitpunkt der Bewerbung über die Vergabe der begrenzten Plätze.
Herkunft des Tiramisu
Tiramisu besteht aus Schichten von in Espresso getränkten Biskotten und einer Creme aus Mascarpone, Zucker und Eiern, die vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäubt wird. Der Name soll 1970 erstmals im Restaurant Le Beccherie in Treviso verwendet worden sein, wo die Inhaberin Ada Campeol gemeinsam mit dem Koch Roberto Linguanotto das Dessert entwickelt haben soll. Treviso bemüht sich seit Jahren darum, Tiramisu offiziell als garantierte traditionelle Spezialität anerkennen zu lassen – ein Status, über den in Italien seit Langem diskutiert wird.
Was unklar bleibt
Offen bleibt, wie viele Österreicherinnen und Österreicher sich letztlich für die Jury bewerben oder als Wettbewerbsteilnehmende antreten – die kolportierte Gesamtzahl von rund 600 Teilnehmenden stammt aus nur einer erkennbar gemeinsamen Quelle der beiden österreichischen Berichte. Auch das Auswahlverfahren für den Fall, dass mehr als 130 Personen den Wissenstest fehlerfrei bestehen, ist aus den vorliegenden Berichten nicht im Detail ersichtlich. Wer die Weltmeisterschaft am 11. Oktober letztlich gewinnt, steht naturgemäß noch nicht fest.

