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Toni Hubmann, Gründer der Marke „Toni’s Freilandeier“, ist am Freitag, dem 28. August 2026, im Alter von 68 Jahren in Klagenfurt gestorben. Das bestätigten seine Familie sowie mehrere österreichische Medien und der Branchenverband Geflügelwirtschaft Österreich übereinstimmend.

Der gebürtige Steirer gilt als einer der Wegbereiter der modernen Freilandhaltung in Österreich. Ende der 1980er-Jahre stellte er den elterlichen Betrieb in Glein in der Steiermark von Käfig- auf Freilandhaltung um und machte Freilandeier mit seiner Marke einem breiten Publikum bekannt. Laut Medienberichten wurde die Marke nach einem Betrugsprozess und wirtschaftlichen Turbulenzen später an die Rewe-Group verkauft, wobei genaue Details zu Urteil und Verkaufszeitpunkt nicht abschließend verifiziert sind.

Der Branchenverband Geflügelwirtschaft Österreich würdigte Hubmann als „Pionier und Vordenker“, der die heimische Legehennenhaltung über Jahrzehnte mitgeprägt habe. Offen bleiben die genaue Todesursache sowie weitere Reaktionen aus der Branche und von der Rewe-Group.

Was passiert ist

Toni Hubmann, der als Gründer der Marke „Toni’s Freilandeier“ bekannt wurde, ist am Freitag, dem 28. August 2026, im Alter von 68 Jahren in Klagenfurt gestorben. Das teilte seine Familie in einer Aussendung mit, wie Der Standard berichtet. Der Tod des gebürtigen Steirers wurde in den folgenden Tagen von mehreren österreichischen Medien sowie vom Branchenverband Geflügelwirtschaft Österreich bestätigt.

Wer war Toni Hubmann

Hubmann gilt als einer der Wegbereiter der modernen Freilandhaltung in Österreich. Bereits Ende der 1980er-Jahre stellte er den elterlichen Betrieb in Glein in der Steiermark von Käfig- auf Freilandhaltung um, zu einer Zeit, als Tierwohl in der Legehennenhaltung noch kein verbreitetes Thema war. Mit der Marke „Toni’s Freilandeier“ machte er Freilandeier einem breiten Publikum bekannt und baute nach Medienberichten ein Netzwerk kleinerer, bäuerlicher Betriebe auf, die nach gemeinsamen Tierwohl- und Qualitätsstandards produzierten. Er setzte früh auf höhere Tierwohlstandards und unabhängige Kontrollen.

Betrugsprozess und Verkauf an Rewe

Zum Erbe Hubmanns gehört auch ein Betrugsprozess: Laut Standard und Presse wurde nach gewerbsmäßigem Betrug sowie wirtschaftlichen Turbulenzen die Marke „Toni’s Freilandeier“ in der Folge an die Rewe-Group verkauft. Beide Medien formulieren diesen Punkt nahezu wortgleich, was auf eine gemeinsame Ursprungsmeldung hindeutet – eigenständig geprüfte Details zu Urteil, Zeitraum und genauem Verkaufszeitpunkt liegen nicht vor. Ein älterer, nicht im Volltext eingesehener Bericht von ORF Steiermark nennt eine bedingte Haftstrafe im Zusammenhang mit dem Verfahren; dies konnte im Rahmen dieser Recherche nicht unabhängig verifiziert werden.

Reaktionen

Die Geflügelwirtschaft Österreich würdigte Hubmann in einer Aussendung als „Pionier und Vordenker“, der die heimische Legehennenhaltung über Jahrzehnte wesentlich mitgeprägt habe. Verbandsobmann Markus Lukas erklärte laut der von der Presse wiedergegebenen Aussendung, Hubmann habe den Mut gehabt, neue Wege zu gehen, „als diese noch keineswegs selbstverständlich waren“, und dafür nicht immer nur Lob geerntet. Vieles, wofür die österreichische Eierproduktion heute stehe – hohe Tierwohlstandards, Transparenz und das Bekenntnis zu bäuerlich geprägter Landwirtschaft –, habe Hubmann bereits vor Jahrzehnten vertreten. Der Verband veröffentlichte am selben Tag zwei separate Aussendungen zu seinem Tod.

Was unklar bleibt

Offen bleiben die genaue Todesursache sowie belastbare Details zum Ablauf des erwähnten Betrugsprozesses und zum exakten Zeitpunkt des Verkaufs der Marke an die Rewe-Group. Auch eine Stellungnahme der Rewe-Group selbst oder weitere Reaktionen aus der Branche über die Aussendung der Geflügelwirtschaft Österreich hinaus liegen bislang nicht vor.