Heftige Unwetter mit Sturm, Starkregen und Hagel haben am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag in den Salzburger Bezirken Pongau und Pinzgau zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst. In St. Johann-Alpendorf verschüttete eine Mure die Großarler Landesstraße L109, die kurzzeitig gesperrt, aber rasch wieder freigegeben wurde. Landesweit standen 185 Feuerwehrleute im Einsatz, besonders betroffen waren im Pinzgau Maishofen und Taxenbach, im Pongau St. Johann und Wagrain.
In Wagrain bedeckte eine Hagelfront binnen kurzer Zeit Straßen und Plätze mit so großen Hagelmengen, dass sie wie mit einer Schneedecke überzogen wirkten. Feuerwehr und Gemeinde mussten die Fahrbahnen mit zwei Radladern und einem Traktor freiräumen, zusätzlich wurden ein vollgelaufener Keller und ein Wasserschacht ausgepumpt. Eine Quelle beziffert die Gesamtzahl der Einsätze in beiden Bezirken mit knapp 30, vor allem wegen Überflutungen und kleineren Erdrutschen.
Unklar bleiben Sachschaden, eine meteorologische Einordnung der Unwetterzelle sowie die Dauer der Aufräumarbeiten. Eine offizielle Stellungnahme von Feuerwehr oder Gemeinden lag bislang nicht vor.
Was passiert ist
Heftige Unwetter mit Sturm, Starkregen und Hagel haben am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag in den Salzburger Bezirken Pongau und Pinzgau zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst. In St. Johann-Alpendorf ging eine Mure ab und verschüttete die Großarler Landesstraße (L109), die daraufhin kurzzeitig gesperrt, aber rasch wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Landesweit standen laut übereinstimmenden Berichten 185 Feuerwehrleute im Einsatz. Besonders betroffen waren im Pinzgau die Gemeinden Maishofen und Taxenbach, im Pongau St. Johann und Wagrain.
Was die Quellen zeigen
In Wagrain fegte eine Hagelfront über den Ort und hinterließ innerhalb kürzester Zeit derart große Hagelmengen, dass Straßen und Plätze wie mit einer Schneedecke bedeckt waren. Feuerwehrkräfte und Gemeindebedienstete mussten die Fahrbahnen mit zwei Radladern und einem Traktor freiräumen, dabei entstanden große Hageltürme am Straßenrand. Zusätzlich pumpten Einsatzkräfte einen vollgelaufenen Keller sowie einen mit Wasser gefüllten Schacht aus. Der Standard beziffert die Gesamtzahl der Feuerwehreinsätze in Pongau und Pinzgau mit knapp 30, hauptsächlich wegen Überflutungen und kleineren Erdrutschen – diese zusammenfassende Zahl wird allerdings nur von einer der drei Quellen genannt.
Was unklar bleibt
Keine der vorliegenden Quellen beziffert den entstandenen Sachschaden an Straßen, Gebäuden oder landwirtschaftlichen Flächen. Auch eine meteorologische Einordnung der Unwetterzelle, etwa durch die ZAMG, liegt nicht vor. Offen ist zudem, wie lange die Aufräumarbeiten in Wagrain und den betroffenen Pinzgauer Gemeinden noch andauerten und ob es über die genannten Einsätze hinaus zu Personenschäden kam – dazu machen die Berichte keine Angaben.
Einordnung
Sommerliche Hagel- und Starkregenereignisse mit Murenabgängen sind in den Gebirgsgauen Salzburgs kein seltenes Phänomen, die konkreten Ausmaße dieses Unwetters – insbesondere die dicke Hagelschicht in Wagrain mitten im Spätsommer – wurden aber von mehreren Redaktionen unabhängig voneinander als ungewöhnlich intensiv beschrieben. Eine offizielle Stellungnahme des Landesfeuerwehrverbands oder der betroffenen Gemeinden lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

