Unbekannte haben in der Nacht auf Donnerstag die Kreuzigungsgruppe an der Außenwand der Pfarrkirche Deutschlandsberg heruntergerissen und beschädigt. Das berichten die Kleine Zeitung und ORF Steiermark übereinstimmend. Die Polizei ermittelt laut Kleine Zeitung wegen schwerer Sachbeschädigung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Laut Kleine Zeitung sind die betroffenen Holzfiguren rund 200 Jahre alt, um 1780 errichtet, und waren 2013 für rund 9.000 Euro saniert worden. Durch den Sturz seien vor allem Köpfe und Arme beschädigt worden, der Schaden werde auf mehrere tausend Euro geschätzt. Diese Detailangaben stammen bislang nur aus einer einzelnen Quelle und sind nicht unabhängig bestätigt.
Offen bleiben Täter, Motiv und die genaue Schadenshöhe, da eine restauratorische Begutachtung noch aussteht und keine offizielle Stellungnahme von Polizei oder Pfarre vorliegt. Die Darstellung ist daher im Kern gut belegt, in den Details aber noch nicht abschließend verifiziert.
Was passiert ist
In der Nacht auf Donnerstag wurde die Kreuzigungsgruppe an der Außenwand der Pfarrkirche Deutschlandsberg von Unbekannten heruntergerissen und beschädigt. Das berichten sowohl die Kleine Zeitung als auch ORF Steiermark übereinstimmend. Die Polizei wurde eingeschaltet und ermittelt laut Kleine Zeitung wegen schwerer Sachbeschädigung; die Bevölkerung wird um Hinweise gebeten, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten.
Was die Quellen zeigen
Laut Kleine Zeitung handelt es sich bei den beschädigten Figuren um historische Holzstatuen, die rund 200 Jahre alt sein sollen und um 1780 errichtet wurden. Die Kreuzigungsgruppe war demnach 2013 aufwendig saniert worden, mit Kosten von rund 9.000 Euro. Durch die Wucht des Aufpralls seien laut diesem Bericht vor allem Köpfe und Arme der Statuen beschädigt worden, der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Der Seelsorgeraumleiter István Holló soll den Vorfall zudem auf Facebook öffentlich gemacht haben, wo das Posting binnen weniger Stunden mehr als 500 Mal geteilt worden sein soll. Diese Detailangaben stammen bislang ausschließlich aus einem einzigen Medienbericht und sind nicht unabhängig bestätigt.
Was unklar bleibt
Nicht abschließend verifiziert ist, wer für die Beschädigung verantwortlich ist und welches Motiv dahintersteckt — ob es sich um gezielten Vandalismus mit religiösem oder anderem Bezug handelt oder um eine eher zufällige Beschädigung, etwa im Zuge anderer Vorfälle, lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht ableiten. Auch die genaue Schadenshöhe steht laut den Berichten noch nicht endgültig fest, da eine detaillierte Begutachtung durch einen Restaurator erst noch aussteht. Eine offizielle Stellungnahme der Polizei über deren Pressestelle oder der Pfarre beziehungsweise Diözese liegt uns nicht vor.
Einordnung
Die Beschädigung eines rund 200 Jahre alten sakralen Kunstwerks ist ein lokal bedeutsamer Vorfall, der sowohl kulturhistorisch als auch für die Kirchengemeinde in Deutschlandsberg von Gewicht ist. Da bislang keine Verdächtigen bekannt sind und keine Primärquelle wie eine Polizeiaussendung oder ein Gutachten vorliegt, sollte die Berichterstattung vorsichtig eingeordnet werden: Der Grundvorfall gilt als gut belegt, da zwei unabhängige Medien ihn übereinstimmend schildern, während Details zu Schadenshöhe, Alter und Hintergrund vorerst nur einer einzelnen Quelle entstammen.

