Auf der Mittersiller Straße (B168) in Piesendorf im Salzburger Pinzgau sind am späten Dienstagabend zwei Kleinbusse frontal zusammengestoßen. Ein 42-jähriger Mann kam dabei ums Leben, sein Fahrzeug war Berichten zufolge aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Alle sieben Insassen des zweiten Kleinbusses wurden verletzt, zwei davon schwer.
Die beiden Schwerverletzten wurden mit Rettungshubschraubern ins Kardinal-Schwarzenberg-Klinikum Schwarzach beziehungsweise ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen, fünf leichter Verletzte kamen ins Krankenhaus Zell am See. Rettung und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot von insgesamt rund 65 Kräften im Einsatz, die Unfallstelle blieb bis nach Mitternacht gesperrt.
Offen bleibt bislang die genaue Unfallursache. Auch die Angabe, wonach es sich bei den Insassen des zweiten Fahrzeugs um eine Urlauberfamilie mit vier Kindern gehandelt haben dürfte, stammt nur aus einer Quelle und ist nicht abschließend bestätigt.
Was passiert ist
Am späten Dienstagabend sind auf der Mittersiller Straße (B168) in Piesendorf im Salzburger Pinzgau zwei Kleinbusse frontal zusammengestoßen. Ein 42-jähriger Mann kam bei dem Unfall ums Leben. Nach vorliegenden Berichten war der Mann mit seinem Firmenwagen aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem Fahrzeug eines 38-Jährigen kollidiert. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen der Feuerwehr, die zwei eingeklemmte Personen aus den Fahrzeugwracks befreite, konnte der Mann noch an der Unfallstelle nicht gerettet werden.
Die Verletzten und der Einsatz
Im zweiten Fahrzeug wurden alle sieben Insassen verletzt. Zwei von ihnen erlitten so schwere Verletzungen, dass sie mit Rettungshubschraubern in das Kardinal-Schwarzenberg-Klinikum nach Schwarzach und in das Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen wurden. Die übrigen fünf leichter Verletzten wurden von der Rettung in das Krankenhaus Zell am See gebracht. Der Unfall löste einen Großeinsatz aus: Berichten zufolge war das Rote Kreuz mit knapp 40 Kräften vor Ort, darunter ein Kriseninterventionsteam, dazu rückte die Feuerwehr mit rund 25 Personen an. Die Unfallstelle blieb bis nach Mitternacht für den gesamten Verkehr gesperrt.
Was unklar bleibt
Offen ist, warum das Fahrzeug des Verstorbenen auf die Gegenfahrbahn geriet – eine Ermittlungsursache wurde bislang nicht bekannt. Auch die Angabe, dass es sich bei den Insassen des zweiten Kleinbusses um eine Urlauberfamilie mit vier Kindern gehandelt haben dürfte, stammt bislang nur aus einer Quelle und wird dort selbst vorsichtig formuliert. Über den aktuellen Gesundheitszustand der beiden schwer Verletzten liegen keine neueren Informationen vor. Eine gesonderte, direkt eingesehene Stellungnahme der Landespolizeidirektion Salzburg liegt nicht vor; die vorliegenden Angaben stammen aus Medienberichten, die sich auf Polizei- und Rettungskräfte berufen.
Einordnung
Der Unfall reiht sich in eine Serie schwerer Verkehrsunfälle mit Todesfolge ein, wie sie in der österreichischen Chronikberichterstattung immer wieder vorkommen. Da Kinder unter den Verletzten waren und die Unfallursache noch nicht geklärt ist, werden in diesem Artikel bewusst keine Namen genannt und Details zur Unfallursache zurückhaltend als vorläufig gekennzeichnet, bis belastbarere Angaben etwa durch Ermittlungsergebnisse vorliegen.

