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Starker Regen und nachlassender Wind haben den Vormarsch eines Waldbrandes gebremst, der seit rund zehn Tagen am Monte Amariana in der norditalienischen Provinz Udine wütet. Gelöscht sind die Flammen damit nicht, die Niederschläge trugen aber dazu bei, die Brandfront unter Kontrolle zu halten. Löschflugzeuge und Hubschrauber setzen die Luftbekämpfung fort, laut einer Meldung fielen innerhalb weniger Stunden mehrere Millimeter Regen pro Quadratmeter.

Der Ortsteil Pissebus in der Gemeinde Tolmezzo blieb zum Zeitpunkt der Berichte vorsorglich evakuiert. Italienische Regionalmedien berichteten später am selben Tag von einer weiteren Verbesserung der Lage samt möglicher Rückkehr von Anrainern – unabhängig geprüft ist das aus den hier verwendeten Quellen aber nicht.

Auch andernorts in Italien brennt es weiter: im Piemont erneut bei Roverno in der Provinz Alessandria, wo Anfang August bereits 233 Hektar Wald zerstört worden waren, sowie – nach einem Blitzeinschlag – in Montereale in der Provinz L’Aquila, wo Feuerwehr und freiwillige Helfer im Einsatz stehen. Offen bleiben Ausdehnung und Ursache des Amariana-Brandes sowie die genaue Zahl der Evakuierten.

Was passiert ist

Starker Regen und nachlassender Wind haben den Vormarsch eines Waldbrandes gebremst, der seit rund zehn Tagen am Monte Amariana in der norditalienischen Provinz Udine wütet. Gelöscht sind die Flammen damit nicht, die Niederschläge trugen den vorliegenden Berichten zufolge aber dazu bei, die Brandfront unter Kontrolle zu halten. Über die Entwicklung berichteten am Vormittag des 18. August mehrere österreichische Medien nahezu wortgleich unter Berufung auf Agenturen und örtliche Rettungseinheiten.

Lage vor Ort und Löscharbeiten

Die Löscharbeiten aus der Luft mit mehreren Flugzeugen und Hubschraubern wurden fortgesetzt, die Maschinen sind seit Tagen ununterbrochen im Gebiet im Einsatz. Laut einer Meldung fielen innerhalb weniger Stunden mehrere Millimeter Regen pro Quadratmeter, was die Brandbekämpfung zusätzlich erleichtert haben dürfte. Der Ortsteil Pissebus in der Gemeinde Tolmezzo, der dem Brandgebiet am nächsten liegt, blieb zum Zeitpunkt dieser Berichte vorsorglich evakuiert. Italienische Regionalmedien berichteten am selben Tag zusätzlich von einer weiteren Verbesserung der Lage, wonach Anrainerinnen und Anrainer bereits nach Pissebus hätten zurückkehren können – diese Angabe stammt jedoch nur aus einer ergänzenden Recherche und wurde nicht im Volltext einer offiziellen Quelle geprüft, weshalb sie hier nicht als gesichert gilt.

Weitere Brände in Italien

Parallel dazu brennt es auch in anderen Regionen Italiens. Im Piemont tobten in der Gegend von Roverno in der Provinz Alessandria erneut Flammen, nachdem bei Bränden Anfang August dort bereits insgesamt 233 Hektar Waldfläche zerstört worden waren. Zudem brach am Vortag nach einem Blitzeinschlag ein Feuer in Montereale in der mittelitalienischen Provinz L’Aquila aus, wo Feuerwehrleute und freiwillige Helfer des regionalen Zivilschutzes im Einsatz standen.

Was unklar bleibt

Aus den vorliegenden Quellen geht weder die genaue Ausdehnung des Brandgebiets am Monte Amariana noch das exakte Ausbruchsdatum oder die Ursache des Feuers hervor. Auch wie viele Menschen aus Pissebus evakuiert wurden und ob die Anordnung inzwischen aufgehoben ist, lässt sich nicht abschließend klären. Zu den Bränden im Piemont und in Montereale liegen keine aktuellen Flächen- oder Schadensbilanzen vor. Da die Kernangaben zum Monte-Amariana-Brand letztlich auf eine gemeinsame Agenturmeldung zurückgehen, die von drei Medien nahezu gleichlautend wiedergegeben wurde, ist die Quellenbasis schmäler, als die Zahl der Berichte zunächst vermuten lässt.