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Bei Scheffau am Wilden Kaiser im Tiroler Unterland (Bezirk Kufstein) war am Dienstagnachmittag, 28. Juli 2026, im Gaisbachtal ein Waldbrand ausgebrochen. In sehr unwegsamem, felsigem Gelände löste er einen Feuerwehr-Großeinsatz mit mehreren Freiwilligen Feuerwehren, der Bergrettung sowie Rettungs- und Polizeikräften aus. Weil Löschfahrzeuge das Gelände kaum erreichen konnten, kamen vor allem Hubschrauber zum Einsatz; am Dienstagabend zeigte das erste Wirkung, das Feuer breitete sich vorerst nicht weiter aus, zusätzlich mussten Glutnester im Untergrund gezielt gelöscht werden.

Am Mittwochnachmittag, 29. Juli 2026, gegen 16.00 Uhr konnte die Feuerwehr Scheffau schließlich “Brand aus” geben, nachdem ein Kontroll-Drohnenflug keine Glutnester mehr fand. Der mehrtägige Großeinsatz war damit beendet. Zur betroffenen Fläche liegen zwei leicht abweichende Angaben vor: Der Standard nennt 8.000, meinbezirk.at 9.000 Quadratmeter – deutlich mehr als die am Dienstag zunächst kommunizierten rund 1.000 Quadratmeter. Medienberichten zufolge wurde niemand verletzt, eine offizielle Bestätigung dazu fehlt allerdings.

Offen bleiben mehrere Details: Die Brandursache ist weiterhin ungeklärt, und auch die Zahl der insgesamt eingesetzten Feuerwehrleute schwankt zwischen rund 80 und rund 150 Personen, je nachdem, ob nur der erste Einsatztag oder der gesamte, mehrtägige Einsatz gezählt wird. Eine schriftliche, offizielle Stellungnahme von Feuerwehr, Polizei oder Gemeinde liegt bislang nicht vor; verglichen mit den zeitgleich laufenden, deutlich größeren Waldbränden in Südwesteuropa – etwa bei Paros in Griechenland oder bei Guadalajara in Spanien – handelt es sich bei Scheffau um ein räumlich und zeitlich klar begrenztes Ereignis.

Was passiert ist

Bei Scheffau am Wilden Kaiser im Tiroler Unterland, Bezirk Kufstein, ist am Dienstagnachmittag, 28. Juli 2026, im Gaisbachtal ein Waldbrand ausgebrochen. Dichter Rauch war laut mehreren Medienberichten weithin sichtbar. Die Lage in dem sehr unwegsamen, felsigen Gelände löste einen Feuerwehr-Großeinsatz aus, an dem neben mehreren Freiwilligen Feuerwehren aus Scheffau und Nachbargemeinden – darunter Söll, Ellmau, Schaftenau und Kramsach – auch die Bergrettung sowie Rettungs- und Polizeikräfte beteiligt waren.

Löscheinsatz aus der Luft

Weil das schwer zugängliche, felsige Gelände den Einsatz von Löschfahrzeugen kaum zuließ, setzten die Einsatzkräfte vor allem auf Hubschrauber. Laut Berichten waren am Dienstagabend mehrere Maschinen im Einsatz, Löschwasser wurde unter anderem vom Hintersteiner See zur Kafa Alm gependelt, von wo aus die Hubschrauber zum Brandort flogen. Die Löschflüge zeigten am frühen Abend erste Wirkung: Das Feuer breitete sich vorerst nicht weiter aus. Um auch tiefer liegende Glutnester zu erreichen, musste zusätzlich der Untergrund aufgegraben und gezielt gelöscht werden. Der Einsatz dauerte bis zum Einbruch der Dunkelheit an und wurde am Mittwoch fortgesetzt – von einer Entspannung der Lage war zu diesem Zeitpunkt ausdrücklich noch nicht die Rede.

Brand aus: Einsatzende am Mittwoch

Am Mittwochnachmittag, 29. Juli 2026, gegen 16.00 Uhr konnte die Feuerwehr Scheffau schließlich “Brand aus” geben. Laut Alexander Schulz von der Feuerwehr Scheffau, zitiert über die APA, wurde zuvor noch ein Kontroll-Drohnenflug durchgeführt, der keine Glutnester mehr fand. Der mehrtägige Großeinsatz war damit beendet. Zur betroffenen Fläche liegen nach Einsatzende zwei leicht abweichende Angaben vor: Der Standard nennt unter Berufung auf die Feuerwehr 8.000 Quadratmeter, ein aktualisierter Bericht von meinbezirk.at spricht von 9.000 Quadratmetern – beide Werte liegen deutlich über den rund 1.000 Quadratmetern, die am Dienstag zunächst kommuniziert worden waren. Medienberichte zufolge wurde niemand verletzt, eine offizielle Bestätigung dazu liegt allerdings nicht vor.

Was weiterhin unklar bleibt

Die Ursache des Brandes ist nach wie vor nicht geklärt. Auch die Zahl der insgesamt im Einsatz gestandenen Feuerwehrleute lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht eindeutig bestimmen: Berichte vom Dienstag nannten zwischen rund 80 und rund 120 Personen, spätere Berichte nach Einsatzende sprechen von insgesamt rund 150 Personen über beide Einsatztage hinweg. Ob und in welchem Ausmaß Sachschäden entstanden sind – etwa an Wegen, Hütten oder sonstiger Infrastruktur im Bereich Gaisbach –, ist ebenfalls offen. Eine eigenständig gelesene, schriftliche Stellungnahme von Feuerwehr, Polizei oder Gemeinde Kufstein liegt bislang nicht vor; die Angaben stammen durchgehend aus Medienberichten, von denen mehrere erkennbar auf derselben APA-Meldung beruhen.

Einordnung

Der Einsatz bei Scheffau fiel in eine Phase, in der Trockenheit die Waldbrandgefahr in Teilen Österreichs erhöht hat – etwa in Wien wurde die Lage in Nadelwäldern zuletzt als “dramatisch” beschrieben. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dieser allgemeinen Trockenheit und dem konkreten Brand bei Scheffau lässt sich aus den vorliegenden Quellen jedoch nicht ableiten, zumal die Brandursache weiterhin offen ist. Der nun gelöschte Brand in Tirol bleibt zudem, was Ausmaß und Dauer betrifft, deutlich kleiner als die zeitgleich laufenden, deutlich größeren Waldbrände in Südwesteuropa – etwa der bereits weitgehend unter Kontrolle gebrachte Brand auf der griechischen Insel Paros oder der mit rund 26.000 Hektar bislang größte Waldbrand in der Geschichte Kastilien-La Manchas bei Guadalajara in Spanien –, über die “Neue Nachrichten” bereits gesondert berichtet hat.