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Griechenland kämpft an mehreren Fronten gegen Waldbrände. Auf der Ägäis-Insel Skyros wütet seit Samstagnachmittag, 15. August, ein Feuer nahe Atsitsa; die Siedlungen Pefko und Agios Fokas wurden vorsorglich evakuiert. Rund 100 Feuerwehrleute und mehrere Löschflugzeuge sowie -hubschrauber kämpften gegen starke, böige Winde, laut Bürgermeister Kyriakos Antonopoulos ist aber nur vereinzelt Ferienhäuser bedroht; am Sonntag sprach er von einer leicht verbesserten Lage.

Auf der Insel Salamis vor Athen forderte ein weiterer, separater Waldbrand zwei Menschenleben. Nähere Angaben zu den Opfern liegen nicht vor. Dieser Brand gilt seit Montag, 17. August, laut einem Feuerwehrsprecher als unter Kontrolle – eine aktive Feuerfront bestehe nicht mehr, wenngleich noch mehr als 200 Feuerwehrleute und zwei Löschhubschrauber gegen Glutnester im Einsatz sind.

Beide Feuer reihen sich in eine landesweite Welle ein: Binnen 24 Stunden brachen laut griechischer Feuerwehr 34 weitere Waldbrände aus, Anfang August hatte ein Großbrand nahe Athen bereits mehr als 11.000 Hektar vernichtet. Offen bleiben die Brandursachen auf beiden Inseln, die verbrannte Fläche, Evakuierungszahlen auf Salamis und der endgültige Kontrollstatus auf Skyros.

Was passiert ist

Griechenland kämpft weiterhin an mehreren Fronten gegen Waldbrände. Auf der Ägäis-Insel Skyros wütet seit Samstagnachmittag, 15. August, ein Feuer nahe dem Küstenort Atsitsa; die Siedlungen Pefko und Agios Fokas wurden über das Notrufsystem 112 vorsorglich evakuiert. Bürgermeister Kyriakos Antonopoulos betonte, dass keine größeren Siedlungen, sondern vorerst nur einzelne Ferienhäuser bedroht seien.

Zeitgleich brach auf der Insel Salamis, unmittelbar vor Athen gelegen, ein weiterer Waldbrand aus. Bei diesem Feuer kamen laut übereinstimmenden Berichten mehrerer österreichischer Medien zwei Menschen ums Leben. Nähere Angaben zu den Opfern liegen aus den vorliegenden Quellen nicht vor. Der Brand auf Salamis gilt inzwischen, seit Montag, 17. August, laut einem Sprecher der griechischen Feuerwehr als unter Kontrolle: Eine aktive Feuerfront bestehe nicht mehr, auch wenn weiterhin mehr als 200 Feuerwehrleute und zwei Löschhubschrauber im Einsatz sind, um Glutnester zu löschen.

Was die Quellen zeigen

Zum Skyros-Brand liegen mehrere übereinstimmende Berichte vor: Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, ein Teil davon wurde per Schiff auf die Insel gebracht, dazu mehrere Löschflugzeuge und -hubschrauber, deren genaue Zahl zwischen den Quellen schwankt, weil laufend Verstärkung angefordert wurde. Starke, böige Winde der Stärke 7 bis 8 erschwerten die Löscharbeiten, der Rauch war bis über die rund 110 Kilometer entfernte Hauptstadt Athen sichtbar. Am Sonntag sprach der Bürgermeister von einer leicht verbesserten Lage.

Zum Salamis-Brand ist die Quellenlage schmaler, aber konsistent: Drei voneinander unabhängige österreichische Medien (Die Presse, Kurier, Kleine Zeitung) berichten übereinstimmend von zwei Todesopfern. Die Meldung zum inzwischen erreichten Kontrollstatus stützt sich auf ein direktes Zitat eines Feuerwehrsprechers, wiedergegeben von einer einzelnen Quelle – die genannten Einsatzzahlen (über 200 Feuerwehrleute, zwei Hubschrauber) sind bislang nicht durch eine zweite Quelle bestätigt. Zur Brandursache, zum genauen Ausbruchszeitpunkt, zu Evakuierungen und zur verbrannten Fläche auf Salamis liegen keine Angaben vor.

Einordnung

Beide Brände reihen sich in eine landesweite Häufung von Waldbränden in Griechenland ein: Nach Angaben der griechischen Feuerwehr, verbreitet über den Sender ERT, brachen im ganzen Land binnen 24 Stunden mehrere Dutzend weitere Vegetationsbrände aus. Bereits Anfang August hatte ein Großbrand nordwestlich von Athen mehr als 11.000 Hektar Land vernichtet und erst nach rund fünf Tagen unter Kontrolle gebracht werden können. Griechenland kämpft in diesem Sommer wiederholt mit Trockenheit, Hitze und starkem Wind – Bedingungen, die Waldbrände begünstigen und ihre Bekämpfung erschweren. Auch andere Regionen Südeuropas waren in diesem Sommer wiederholt von vergleichbaren Bränden betroffen, wie „Neue Nachrichten“ berichtet hat.

Was unklar bleibt

Auf Skyros ist weiterhin offen, wie groß die bereits verbrannte Fläche ist und wann die Feuerwehr von einer vollständigen Kontrolle über den Brand ausgeht; zur Brandursache liegen keine Angaben vor. Auf Salamis fehlen Angaben zur Brandursache, zum genauen Ausbruchszeitpunkt, zu Evakuierungszahlen und zur verbrannten Fläche; auch zu den näheren Umständen der beiden Todesfälle liegen aus den vorliegenden Quellen keine belastbaren Informationen vor, weshalb hier bewusst nicht spekuliert wird. Offen bleibt zudem der aktuelle Stand auf anderen griechischen Inseln mit erhöhter Waldbrandgefahr. Stimmen von Betroffenen, Evakuierten oder Angehörigen fehlen bei beiden Bränden bislang vollständig, berichtet wird ausschließlich über offizielle Stellen wie Bürgermeister und Feuerwehrsprecher.