Ein 48-köpfiges österreichisches Team ist zur Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2026 nach Shanghai gereist, zwölf der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der Steiermark – damit stellt das Bundesland das größte Landeskontingent. Die Gruppe ist laut einer Presseaussendung der entsendenden Organisationen bereits am 16. September von Wien-Schwechat abgeflogen. Die Eröffnungszeremonie findet am Dienstag in Shanghai statt, danach folgen vier Wettbewerbstage, ehe am Sonntag, dem 27. September, die Medaillen vergeben werden.
Zum steirischen Team zählen unter anderem das Robotik-Duo Konstantin Hauser und Marwin Kremser, das in Kasachstan trainierte, sowie der Grafikdesigner Paul Bürki, der sich in Kanada vorbereitete. Insgesamt treten laut übereinstimmenden Quellen rund 1.400 Fachkräfte in 42 Berufen an.
Offen bleibt, worin eine von der Kleinen Zeitung erwähnte „Premiere“ einer Teilnehmerin aus Schladming besteht, und wie die österreichischen Fachkräfte am Ende abschneiden – das Ergebnis steht erst nach der Siegerehrung am 27. September fest. Auch zur globalen Gesamtgröße der Veranstaltung gibt es in verschiedenen Quellen leicht abweichende Angaben.
Was passiert ist
Ein 48-köpfiges österreichisches Team ist nach Shanghai gereist, um bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2026 anzutreten. Zwölf der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der Steiermark – damit stellt das Bundesland das größte Landeskontingent im Team Austria. Laut einer Presseaussendung der entsendenden Organisationen ist die Reisegruppe bereits am 16. September vom Flughafen Wien-Schwechat abgeflogen, verabschiedet unter anderem von Angehörigen. Die Eröffnungszeremonie findet am Dienstag, den 22. September, in Shanghai statt, von Mittwoch bis Samstag folgen die eigentlichen Wettbewerbstage, ehe am Sonntag, den 27. September, die Medaillen vergeben werden.
Die steirischen Vertreterinnen und Vertreter
Zum steirischen Kontingent zählt unter anderem das Robotik-Duo Konstantin Hauser und Marwin Kremser, das sich mit einem Trainingslager in Kasachstan auf den Bewerb vorbereitete. Der Grafikdesigner Paul Bürki aus Fürstenfeld absolvierte zur Vorbereitung einen Aufenthalt in Kanada. Die Kleine Zeitung berichtete zudem über eine Teilnehmerin aus Schladming, deren Einsatz laut Zeitung „Teil einer Premiere“ sei – worin diese Premiere genau besteht, geht aus dem zugänglichen Artikeltext nicht hervor.
Umfang des Wettbewerbs
Laut übereinstimmenden Angaben treten insgesamt rund 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, die sich in 42 Wettbewerbsberufen messen – von Bäckerei und Mode über Grafik und Logistik bis zu Mechatronik und Robotik. Die Veranstalter rechnen mit mehr als einer halben Million Besucherinnen und Besuchern. Zu einzelnen, davon abweichenden Gesamtzahlen anderer Übersichten zur WorldSkills-Veranstaltung siehe den Abschnitt zu offenen Fragen weiter unten.
Einordnung: Steiermark und die Berufs-WM
Die Steiermark hat bereits Erfahrung mit solchen Großereignissen: Vor fünf Jahren war das Bundesland Austragungsort der Berufseuropameisterschaft EuroSkills, bei der rund 400 junge Fachkräfte aus 22 Ländern antraten. Die Steiermark war damals mit zehn Medaillen das erfolgreichste österreichische Bundesland. Diese Angabe stützt sich bislang auf eine einzelne Quelle und wurde nicht unabhängig gegengeprüft.
Was unklar bleibt
Offen ist, worin die von der Kleinen Zeitung angesprochene „Premiere“ der Teilnehmerin aus Schladming genau liegt. Auch zur exakten Gesamtgröße der WorldSkills-Veranstaltung 2026 finden sich unterschiedliche Angaben – während die hier verwendeten Quellen von rund 1.400 Teilnehmenden in 42 Berufen sprechen, nennen andere im Rahmen der Recherche gesichtete Übersichten zur Gesamtveranstaltung teils höhere Zahlen. Wie die österreichischen und steirischen Fachkräfte konkret abschneiden, steht erst nach Abschluss der Wettbewerbe und der Siegerehrung am 27. September fest.

