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In der Tiroler Gemeinde Vomp (Bezirk Schwaz) wurde ein zwölfjähriges Mädchen laut Polizei von einer 13- und einer 14-Jährigen angegriffen. Die beiden sollen ihr Opfer am vergangenen Samstagabend hinter ein Kloster gelockt, ihm mehrfach gegen den Kopf getreten, Haare ausgerissen und es mit einem Messer bedroht haben. Die Tat wurde offenbar mit einem Handy gefilmt. Ein Passant wurde auf den Vorfall aufmerksam, woraufhin die beiden Verdächtigen flüchteten und dabei das Handy des Opfers mitnahmen. Das Mädchen erlitt Schwellungen und Hämatome im Gesicht und wurde ins Krankenhaus Schwaz gebracht.

Die Polizei gab den bereits Tage zurückliegenden Vorfall erst diese Woche bekannt. Die ältere der beiden Verdächtigen wurde am Mittwoch ausfindig gemacht, vernommen und hat die Tat laut Polizei gestanden; ihr Handy sowie das zuvor entwendete Schülerticket des Opfers wurden sichergestellt. Die mutmaßliche Komplizin war zuletzt weiterhin nicht gefunden.

Als Motiv vermutet das Opfer selbst einen Racheakt, eine offizielle Bestätigung dazu fehlt bislang. Ein Medium nannte in der Überschrift Staatsangehörigkeiten der Verdächtigen, die von anderen Quellen nicht bestätigt werden und deshalb hier nicht übernommen wurden. Namen der minderjährigen Beteiligten werden nicht genannt.

Was passiert ist

In der Gemeinde Vomp im Bezirk Schwaz wurde ein zwölfjähriges Mädchen nach Polizeiangaben von einer 13- und einer 14-Jährigen angegriffen. Die beiden sollen ihr Opfer, eine Bekannte, am vergangenen Samstag gegen 21.30 Uhr unter einem Vorwand hinter das Kloster in Vomp gelockt haben. Dort traten sie ihr laut Polizei mehrfach gegen den Kopf und rissen ihr Haare aus. Zusätzlich sollen sie das Mädchen mit einem Messer bedroht und ihr angedroht haben, sie umzubringen, sollte sie schreien. Die Tat wurde den Angaben zufolge mit einem Handy gefilmt.

Ein 28-jähriger Passant wurde auf die Auseinandersetzung aufmerksam, woraufhin die beiden Verdächtigen über Felder in Richtung eines Gewerbegebiets flüchteten und dabei das Mobiltelefon des Opfers mitnahmen. Die Zwölfjährige erlitt Schwellungen und Hämatome im Gesicht und wurde mit der Rettung in das Krankenhaus Schwaz gebracht.

Ermittlungsstand

Die Polizei gab den Vorfall erst mehrere Tage nach der Tat öffentlich bekannt. Am Mittwoch konnte die ältere der beiden Verdächtigen, die 14-Jährige, ausfindig gemacht und vernommen werden. Sie habe die Tat laut Polizei gestanden. Die Beamten stellten dabei ihr Mobiltelefon sowie das zuvor entwendete Schülerticket des Opfers sicher. Die mutmaßliche 13-jährige Komplizin war zum Zeitpunkt der vorliegenden Berichte weiterhin nicht ausfindig gemacht worden.

Was unklar bleibt

Als Hintergrund des Angriffs vermutet das Opfer selbst einen Racheakt, weil es zuvor einem anderen Mädchen geholfen habe – eine offizielle Bestätigung dieses Motivs durch die Ermittlungsbehörden liegt nach den vorliegenden Quellen nicht vor. Offen ist zudem, wo sich die zweite Verdächtige aufhält und wann mit ihrer Vernehmung zu rechnen ist.

Ein Medium berichtete zudem in der Überschrift von einer bulgarischen und einer kosovarischen Staatsangehörigkeit der Verdächtigen. Andere Medien, darunter der ausführlichste vorliegende Bericht, führen dazu keine Angabe. Diese Information gilt daher als nicht ausreichend abgesichert und wird hier nicht als gesicherte Tatsache übernommen.

Einordnung

Weil sowohl das Opfer als auch die beiden Verdächtigen minderjährig sind, liegen aus der aktuellen Berichterstattung keine Namen oder sonstigen identifizierenden Angaben vor, und keine dieser Personen kommt in diesem Artikel zu Wort. Eine Stellungnahme der Verdächtigen, ihrer Familien oder einer rechtlichen Vertretung ist in den vorliegenden Quellen nicht enthalten, ebenso wenig eine offizielle Einordnung der Tat durch Justiz oder Jugendhilfe.