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Apple hat am 9. September 2026, im Anschluss an die Vorstellung von iPhone 18 Pro und dem faltbaren iPhone Duo, die Preise aller weiterhin erhältlichen älteren iPhone-Modelle angehoben: in den USA um jeweils 100 Dollar (iPhone 16 ab 799 statt 699 Dollar, iPhone 17E ab 699 statt 599 Dollar, iPhone 17 ab 899 statt 799 Dollar, iPhone Air ab 1.099 statt 999 Dollar), in Europa nach übereinstimmenden Berichten mehrerer deutschsprachiger Redaktionen um rund 150 Euro je Modell – bei einzelnen Speichervarianten wie dem iPhone Air mit 1 Terabyte um bis zu 350 Euro. Zugleich wurden iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max eingestellt; die neuen Top-Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max starten laut Apples eigener Pressemitteilung bei 1.199 beziehungsweise 1.299 Dollar, in der europäischen Topausstattung mit 2 Terabyte kostet das iPhone 18 Pro Max 3.099 Euro. Ungewöhnlich ist der Zeitpunkt: Normalerweise werden ältere Modelle beim Start einer neuen Generation günstiger, nicht teurer.

Was die neuen Pro-Modelle für den höheren Einstiegspreis bieten, hat Apple inzwischen in einer offiziellen Pressemitteilung dargelegt: einen neuen, erstmals im 2-Nanometer-Verfahren gefertigten Chip A20 Pro mit bis zu 40 Prozent mehr Grafikleistung gegenüber dem Vorjahreschip, eine neue Vapor Chamber mit dreifacher Kühlfläche für angeblich bis zu 40 Prozent höhere Dauerleistung, größere Akkus (iPhone 18 Pro Max: 5.391 mAh, rund 12 Prozent mehr, bis zu 45 Stunden Videowiedergabe laut Apple) sowie erstmals eine manuell einstellbare Kameraslende mit vier Stufen. Ein physischer Nano-SIM-Slot bleibt anders als beim iPhone Duo und dem iPhone Air erhalten, der Speicher reicht neu bis 2 Terabyte, und Schwarz kehrt als Gehäusefarbe zurück. Unabhängige Tests zu den von Apple behaupteten Leistungssteigerungen stehen noch aus, ebenso Klarheit darüber, welches Modem – Apples eigener C2-Chip oder ein Qualcomm-Chip – in welcher Länderversion des iPhone 18 Pro Max steckt.

Die Keynote unter dem Motto „Surprise and Shine“ war zugleich die erste große Produktvorstellung unter neuer Führung: Hardware-Chef John Ternus hatte zum 1. September 2026 die CEO-Rolle von Tim Cook übernommen und moderierte laut DER STANDARD nun erstmals selbst eine iPhone-Vorstellung. Wie im bisherigen Bericht zu Apples Quartalszahlen dargestellt, hatte Cook zuvor vor stark steigenden Speicherchip-Kosten gewarnt; TechCrunch bringt die aktuelle Preisrunde mit dieser globalen Speicherknappheit in Verbindung, die auch durch den Ausbau von KI-Rechenzentren verschärft werde – Apple hatte aus ähnlichen Gründen bereits im Juli die Mac- und iPad-Preise erhöht. Offen bleibt, ob Apple sich offiziell zur Preisstrategie bei den älteren Modellen äußert – insbesondere dazu, warum die Erhöhung in Europa stärker ausfällt als eine reine Wechselkurs-Umrechnung nahelegen würde. Berichten zufolge, aber nicht unabhängig bestätigt, sollen die Aufschläge in Indien mit rund 20,5 Prozent noch deutlicher ausfallen. Auch wie Konkurrenten wie Samsung und Google reagieren und wie stark Apples neues Ratenzahlungsprogramm „Upgrade“ genutzt wird, ist offen.

100 Dollar in den USA, 150 Euro in Europa

Wenige Stunden nach der Vorstellung von iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und dem faltbaren iPhone Duo hat Apple am 9. September 2026 die Preise seiner weiterhin erhältlichen älteren iPhone-Modelle angehoben – in den USA durch die Bank um 100 Dollar: Das iPhone 16 kostet nun ab 799 statt 699 Dollar, das iPhone 17E mit 256 Gigabyte Speicher ab 699 statt 599 Dollar, das iPhone 17 in der 256-GB-Version ab 899 statt 799 Dollar und das iPhone Air ab 1.099 statt 999 Dollar.

In Europa fällt die Anhebung nach übereinstimmenden Berichten mehrerer deutschsprachiger Redaktionen noch deutlicher aus: Ältere Modelle wurden dort um rund 150 Euro teurer, bei einzelnen Speichervarianten wie dem iPhone Air mit 1 Terabyte sogar um bis zu 350 Euro. DER STANDARD spricht in diesem Zusammenhang davon, europäische Kundinnen und Kunden zahlten „extra“ – eine Einordnung, die sich auf den Vergleich zwischen der Dollar- und der Euro-Erhöhung stützt, ohne Wechselkurs- und Steuerunterschiede im Detail aufzuschlüsseln.

Ungewöhnlich ist vor allem der Zeitpunkt: Traditionell werden ältere iPhone-Generationen beim Marktstart einer neuen Reihe günstiger, nicht teurer. Mehrere Redaktionen bezeichnen die Preisanhebung übereinstimmend als Bruch mit diesem Muster.

Pro-Modelle des Vorjahres eingestellt

Mit dem Marktstart der neuen Top-Geräte hat Apple zugleich iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max aus dem Sortiment genommen. An ihre Stelle treten iPhone 18 Pro, das laut Apples eigener Pressemitteilung ab 1.199 Dollar startet, und iPhone 18 Pro Max ab 1.299 Dollar. In der europäischen Topausstattung mit 2 Terabyte Speicher kostet das iPhone 18 Pro Max 3.099 Euro. Ein reguläres, nicht-Pro-Modell der 18er-Generation fehlte beim September-Event – wer aktuell ein günstigeres neues iPhone sucht, zahlt damit spürbar mehr als noch am Vortag.

Was steckt im iPhone 18 Pro und 18 Pro Max?

Anders als der reine Preisvergleich vermuten lässt, bringen die neuen Top-Modelle laut Apples eigener Pressemitteilung und ergänzenden Berichten von heise und golem.de eine ganze Reihe an Hardware-Neuerungen. Kernstück ist der neue, erstmals im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte Chip A20 Pro mit 6-Kern-CPU, 7-Kern-GPU (laut Apple bis zu 40 Prozent schnellere Grafikleistung gegenüber dem A19 Pro), einer 32-Kern-Neural-Engine und rund 50 Prozent mehr Speicherbandbreite – Angaben, die als Herstellervergleich zu verstehen sind und noch keiner unabhängigen Messung unterzogen wurden.

Dazu kommt eine neu gestaltete Vapor Chamber mit dreifacher Kühlfläche gegenüber dem iPhone 17 Pro, die laut Apple zur „höchsten Sustained Performance in der iPhone-Geschichte“ beitragen und die Dauerleistung um bis zu 40 Prozent steigern soll – auch das eine Herstellerangabe, unabhängige Benchmarks stehen noch aus. Die Akkukapazität wächst bei den Modellen mit physischem SIM-Slot laut heise beim iPhone 18 Pro Max auf 5.391 mAh (rund 12 Prozent mehr) und beim iPhone 18 Pro auf 4.056 mAh (plus 1,7 Prozent); Apple selbst gibt für das iPhone 18 Pro Max eine Videowiedergabedauer von bis zu 45 Stunden an, für das iPhone 18 Pro (bei den eSIM-only-Varianten) bis zu 36 Stunden.

Bei der Kamera setzt Apple erstmals auf eine manuell einstellbare Blende mit vier Stufen und sechs lasergeschnittenen Blendenlamellen sowie einstellbare Verschlusszeiten für die 48-Megapixel-Hauptkamera – Funktionen, die bislang dedizierten Kameras vorbehalten waren. Beim Mobilfunk bleibt der Steckplatz für physische Nano-SIM-Karten erhalten, anders als beim iPhone Duo und dem iPhone Air, bei denen eSIM Pflicht ist; nur in Teilen Nordamerikas, des Nahen Ostens und in Japan ist eSIM auch bei den Pro-Modellen verpflichtend. Berichten zufolge, die sich auf MacRumors berufen, steckt im iPhone 18 Pro erstmals Apples eigener C2-Modemchip mit 5G-mmWave-Unterstützung, während beim iPhone 18 Pro Max in den USA weiterhin ein Qualcomm-Modem verbaut sein soll – eine Angabe, die bislang nicht unabhängig von Apple bestätigt ist. Beide Modelle erhalten zudem den neuen N1-Netzwerkchip mit WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread.

Speicher reicht laut Apple künftig bis zu 2 Terabyte, die Geräte gibt es in den Farben Schwarz, Silber, Gletscher und neu Burgund – Schwarz kehrt damit in die Pro-Palette zurück. Der Arbeitsspeicher bleibt bei 12 GB, das Gewicht steigt leicht (iPhone 18 Pro Max um 16 Gramm auf 249 Gramm). Vorbestellungen starten laut Apple am 12. September, der Verkauf am 18. September 2026.

Neuer CEO, erste eigene Keynote

Die Produktvorstellung stand unter dem Motto „Surprise and Shine“ und war zugleich die erste große Keynote unter neuer Leitung: Wie bereits im Bericht zu Apples Quartalszahlen dargestellt, hatte Hardware-Chef John Ternus zum 1. September 2026 die CEO-Rolle von Tim Cook übernommen, der in den Aufsichtsrat als Executive Chairman wechselte. Laut DER STANDARD moderierte Ternus nun erstmals selbst die Vorstellung eines neuen iPhone-Jahrgangs.

Vorgeschichte: Speicherkrise und Cooks Warnung

Wie im bisherigen Bericht zu Apples drittem Fiscal-Quartal 2026 dargestellt, hatte Tim Cook bereits bei seinem letzten Earnings-Call als CEO vor „exponenziell“ steigenden Kosten für Arbeits- und Flash-Speicher gewarnt, ohne sich damals zu einer konkreten Preiserhöhung beim iPhone 18 zu äußern. TechCrunch ordnet die aktuelle Preisrunde in diesen Kontext ein: Der weltweite Mangel an Speicherchips, angetrieben auch durch den Ausbau von KI-Rechenzentren, treffe Apple ebenso wie andere Hersteller. Bereits Anfang Juli 2026 hatte Apple aus ähnlichen Gründen die Preise für Mac- und iPad-Modelle angehoben.

Was weiterhin offen ist

Die im bisherigen Bericht offene Frage, ob Apple die iPhone-Preise im Herbst 2026 tatsächlich anhebt, ist inzwischen für die USA und für Europa klar beantwortet: Ja, um 100 Dollar beziehungsweise rund 150 Euro je Modell. Offen bleibt dagegen, ob Apple sich offiziell zur Preisstrategie äußert – insbesondere dazu, warum die Erhöhung in Europa stärker ausfällt als die reine Wechselkurs-Umrechnung nahelegen würde. TechCrunch berichtet zudem unter Berufung auf Dritte von noch deutlicheren Aufschlägen in Indien (rund 20,5 Prozent) – eine Angabe, die bislang nicht unabhängig bestätigt ist. Auch die von Apple selbst behaupteten Leistungssteigerungen bei Chip, Kühlung und Akku beim iPhone 18 Pro sind bislang nicht durch unabhängige Tests nachgemessen, ebenso wenig die genaue Modem-Bestückung nach Region. Ob Konkurrenzdruck durch Samsung und Google oder Apples neues Ratenzahlungsprogramm „Upgrade“ tatsächlich Motive für die Preisanhebung der älteren Modelle waren, bleibt eine Einschätzung der Berichterstattung und keine bestätigte Apple-Aussage.