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Der Streit um Dolly Partons Erbe hat eine neue Wendung genommen: Ein Gericht in Nashville hat die von Manager Danny Nozells Organisation „She’s Alive“ beantragte einstweilige Verfügung gegen Partons Neffen Bryan Seaver erlassen. Seaver und seine Sicherheitsfirma müssen sich Mitarbeitenden und Geschäftspartnern von „She’s Alive“ um rund 300 Meter fernhalten und dürfen keine Firmengrundstücke betreten; für 7. Oktober 2026 ist eine weitere Anhörung angesetzt. Der Antrag wirft Seaver, der zuvor jahrelang für Partons persönliche Sicherheit zuständig war und am 15. September 2026 entlassen wurde, eine „eskalierende Drohkampagne“ zur Erpressung von Geld aus Partons Unternehmen vor – unter anderem sollen Geschäftspartner des Vergnügungsparks Dollywood bedroht worden sein. Eine im Antrag zitierte, bislang nur einzelquellig belegte Chatnachricht lässt Seaver zudem behaupten, am Tag von Partons Tod Waffen im Wert von 27 Millionen Dollar an die haitianische Polizei verkauft zu haben und ein „Killer“ zu sein.

Seaver weist die Vorwürfe zurück und nennt die Verfügung einen „publicity stunt“. Gegenüber TMZ räumte er ein, tatsächlich Waffengeschäfte mit ausländischen Regierungen zu betreiben, bezeichnete die zitierten Nachrichten aber als aus dem Kontext gerissen: Es habe sich um private, emotionale Gespräche mit Nozell während der gemeinsamen Trauer gehandelt, nicht um Drohungen. Dolly Partons Schwester Freida Parton erklärte unterdessen öffentlich, es gebe „keine Fehde“ innerhalb der Familie. Eine Stellungnahme von „She’s Alive“ oder Nozell zu Seavers Gegendarstellung liegt bislang nicht vor, ebenso wenig ein direkter Zugriff auf den Gerichtsbeschluss im Wortlaut.

Dolly Parton war am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren gestorben, wie im bisherigen Bericht zu ihrem Tod dargestellt. Der Erbstreit zwischen ihrem langjährigen Manager und ihrem Neffen dreht sich um die Kontrolle über ihren auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzten Nachlass, zu dem unter anderem Dollywood gehört. Ob die einstweilige Verfügung bei der Anhörung am 7. Oktober 2026 bestätigt, abgeändert oder aufgehoben wird, ist offen.

Einstweilige Verfügung erlassen

Der Streit um das Erbe von Dolly Parton hat eine neue Wendung genommen: Ein Gericht in Nashville hat die von Manager Danny Nozells Organisation „She’s Alive“ beantragte einstweilige Verfügung gegen Partons Neffen Bryan Seaver erlassen. Laut übereinstimmenden Medienberichten müssen sich Seaver und seine Sicherheitsfirma Squadron Augmented Protection Services (SAPS) Mitarbeitenden und Geschäftspartnern von „She’s Alive“ um mindestens rund 300 Meter fernhalten, dürfen keine Firmengrundstücke betreten, deren Aufenthaltsorte nicht überwachen und keine störenden oder einschüchternden Handlungen setzen. Für 7. Oktober 2026 ist eine weitere Anhörung angesetzt, bei der über eine Bestätigung, Abänderung oder Aufhebung der Verfügung entschieden werden dürfte. Ein direkter Zugriff auf den Gerichtsbeschluss im Wortlaut wurde nicht recherchiert; die Angaben stammen aus Medienberichten.

Vorwurf: Erpressung durch Drohkampagne

Im Zentrum des Antrags steht der Vorwurf, Seaver habe mit einer „eskalierenden Drohkampagne“ versucht, Geld aus Partons Unternehmen zu erpressen. Die Klageschrift stützt sich dabei unter anderem auf Textnachrichten, in denen Seaver – der sich selbst als Rüstungsunternehmer und internationalen Waffenhändler bezeichnet – Geschäftspartner des Vergnügungsparks Dollywood bedroht und angekündigt haben soll, zur „Hand der Vergeltung für meine ganze Familie“ zu werden. Laut einer weiteren, im Antrag zitierten Chatnachricht soll Seaver zudem behauptet haben, am Tag von Partons Tod „27 Millionen Dollar in Waffen und Munition an die haitianische Polizei verkauft“ zu haben, und sich selbst als „Killer“ bezeichnet haben. Diese konkrete Behauptung ist bislang nur durch eine recherchierte Quelle mit diesem Wortlaut belegt und wie alle Zitate aus der einseitigen Klageschrift nicht unabhängig geprüft. Laut Medienberichten über die Beschlussbegründung wertete die zuständige Richterin Seavers behauptete Zugänglichkeit zu Waffen, seine angegebene Gewalterfahrung und angedeutete Vergeltungsabsicht als besorgniserregend genug, um die Verfügung vor einer regulären Anhörung zu erlassen – das ist eine vorläufige juristische Einschätzung, keine abschließende Feststellung der Vorwürfe.

Seavers Version: „Publicity Stunt“

Seaver weist die Darstellung weiterhin zurück und bezeichnet die Verfügung als „publicity stunt“. Gegenüber TMZ räumte er ein, tatsächlich Waffengeschäfte mit Regierungen anderer Länder zu betreiben – die in den Gerichtsdokumenten zitierten Nachrichten seien aber „keine Drohungen“ gewesen, sondern aus dem Kontext gerissen. Es habe sich um private Gespräche mit Nozell gehandelt, den er zum Zeitpunkt der Nachrichten für einen Freund gehalten habe; viele der Nachrichten zeigten schlicht „zwei Typen, die Wut ablassen und am Telefon zusammen weinen, während sie trauern“. Zu einem Großteil seiner Aussagen stehe er weiterhin. Eine Stellungnahme von „She’s Alive“ oder Nozell zu Seavers Gegendarstellung liegt nach vorliegender Quellenlage nicht vor.

Familie: Schwester dementiert Fehde

Dolly Partons Schwester Freida Parton meldete sich unterdessen öffentlich zu Wort und erklärte über Instagram, es gebe „keine Fehde innerhalb unserer Familie“. Eine ausführlichere Einordnung des Konflikts durch sie oder eine Stellungnahme von Bryan Seavers Mutter Cassie, einer weiteren Schwester Dolly Partons, liegt nach vorliegender Quellenlage nicht vor.

Vorgeschichte

Dolly Parton war am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren gestorben, wie im bisherigen Bericht zu ihrem Tod dargestellt. Ihr auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzter Nachlass umfasst unter anderem den Vergnügungspark Dollywood. Der wenige Wochen nach ihrem Tod ausgebrochene Erbstreit zwischen ihrem langjährigen Manager und ihrem Neffen betrifft die Kontrolle über genau diese Geschäfte und wird nun erstmals gerichtlich, wenn auch nur vorläufig, entschieden.