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Das Ligurische Meer hat einen historischen Temperaturrekord erreicht: Am 3. August wurden vor Porto Venere in der Provinz La Spezia 31 Grad Wassertemperatur gemessen, rund vier Grad über dem saisonalen Durchschnitt. Laut übereinstimmenden Medienberichten unter Berufung auf das Beobachtungsnetz des italienischen Umweltforschungsinstituts Ispra war das traditionell als kühl geltende Becken noch nie so warm. Wie im bisherigen Bericht zur laufenden Hitzewelle dargestellt, hatte die Hitze über Italien Anfang August bereits an Land einen Höhepunkt erreicht – der neue Messwert zeigt nun, dass auch das Meerwasser selbst betroffen ist.

Der Rekord steht nicht isoliert da: Auch vor Sizilien, bei Civitavecchia nahe Rom und bei Alghero auf Sardinien wurden in diesem Sommer Wassertemperaturen über 30 Grad gemessen. Weitere Berichte unter Berufung auf den Klimadienst Copernicus sprechen zudem von Rekordwerten bei der globalen Meeresoberflächentemperatur. Die ungewöhnliche Wärme brachte laut Berichten sogar Messtechnik an ihre Grenzen: Bojen wie jene bei Capo Mele mussten ihren Sensorbereich von zuvor 29,9 auf bis zu 35 Grad erweitern.

Zur Einordnung wird die Meeresforscherin Paola Tepsich von der Stiftung Cima zitiert, die laut „La Stampa“ meint, der Klimawandel sei nicht mehr im Kommen, sondern bereits da. Dieses Zitat liegt nur über Zweitquellen vor. Welche konkreten Folgen die Meereswärme für Ökosysteme und Artenvielfalt hat, gilt nach Angaben von Fachleuten als noch nicht abschließend abschätzbar – dafür brauche es langfristige Messreihen und weitere Forschung.

31 Grad vor Porto Venere

Das Ligurische Meer, eines der Becken des Mittelmeers, hat einen historischen Wert erreicht: Am 3. August wurden vor dem Badeort Porto Venere in der Provinz La Spezia 31 Grad Wassertemperatur gemessen – rund vier Grad mehr als im saisonalen Durchschnitt. Nach Angaben mehrerer Redaktionen, die sich auf das nationale Beobachtungsnetz des italienischen Umweltforschungsinstituts Ispra berufen, war das Ligurische Meer noch nie so warm wie zu diesem Zeitpunkt. Das Becken gilt unter Ozeanografinnen und Ozeanografen traditionell als vergleichsweise kühl, weshalb der Wert als besonders auffällig eingestuft wird.

Wie im bisherigen Bericht zur laufenden Hitzewelle dargestellt, hatte die Hitze über Italien bereits Anfang August auch an Land einen Höhepunkt erreicht, mit Lufttemperaturen um die 40 Grad und einem spürbaren Anstieg von Notaufnahme-Fällen. Der nun gemeldete Messwert zeigt eine eigenständige, aber verwandte Facette derselben Hitzeperiode: Nicht nur die Luft, auch das Meerwasser selbst erreicht ungewöhnliche Temperaturen.

Nicht nur Ligurien betroffen

Der Rekordwert vor Porto Venere steht nicht für sich allein. Laut Medienberichten wurden im Lauf des Sommers 2026 auch vor Sizilien, bei der Hafenstadt Civitavecchia nahe Rom und bei Alghero auf Sardinien Wassertemperaturen von mehr als 30 Grad registriert. Das Mittelmeer erreicht demnach entlang der italienischen Küste wiederholt neue Höchstwerte – ein Muster, das Fachleute laut den vorliegenden Berichten als Entwicklung außerhalb der bisherigen Norm einordnen.

Die Erwärmung beschränkt sich dabei offenbar nicht auf das Mittelmeer: Weitere Medienberichte unter Berufung auf den europäischen Klimadienst Copernicus sprechen davon, dass auch die globale Meeresoberflächentemperatur im Sommer 2026 zeitweise über den bisherigen Höchstwerten der Jahre 2023 und 2024 gelegen habe. Diese globale Einordnung stammt nicht aus einer selbst eingesehenen Copernicus-Veröffentlichung, sondern aus einem Medienbericht darüber – sie wird hier entsprechend als Berichtslage und nicht als eigenständig geprüfter Fakt wiedergegeben.

Messtechnik an ihrer Grenze

Die ungewöhnliche Wärme hat laut Berichten bereits praktische Folgen für die Überwachung selbst: Messbojen wie jene der Umweltagentur Arpal bei Capo Mele an der ligurischen Riviera mussten ihren Sensorbereich erweitern. Zuvor konnte der Temperatursensor Werte bis 29,9 Grad erfassen, nun reicht die Skala bis 35 Grad. Dass die bisherige technische Auslegung der Messsysteme an ihre Grenzen stieß, wird in den vorliegenden Quellen als zusätzliches Indiz für das Ausmaß der aktuellen Erwärmung genannt.

Einschätzung aus der Forschung – und offene Fragen

Zur Einordnung des Phänomens wird die Meeresökosystem-Forscherin Paola Tepsich von der Stiftung Cima zitiert. Laut der Tageszeitung „La Stampa“ sagte sie sinngemäß, man habe lange davon gesprochen, dass sich das Klima verändere und der Wandel im Gange sei – nun müsse man feststellen, dass dieser Wandel bereits eingetreten sei. Dieses Zitat liegt nur über zitierende Zweitquellen vor, nicht im La-Stampa-Original, und wird deshalb als Einzelmeinung einer Fachperson und nicht als feststehender wissenschaftlicher Befund wiedergegeben.

Welche konkreten Folgen die anhaltend hohen Wassertemperaturen für Meeresökosysteme, Artenvielfalt und das Klimasystem insgesamt haben werden, gilt laut den vorliegenden Berichten als schwer vorhersagbar. Fachleute verweisen darauf, dass dafür langfristige Messreihen, umfangreiche Daten und mehrjährige Forschung nötig seien – belastbare Aussagen zu Auswirkungen etwa auf Fischbestände oder Algenwachstum im Ligurischen Meer liegen bislang nicht vor.