GeoSphere Austria hat offiziell bestätigt, dass der Sommer 2026 der heißeste in Österreich seit Beginn der Messungen 1858 war, mit Rekorden an mehr als 100 Stationen. Für Oberösterreich kommt laut ORF-Berichterstattung ein regionaler Zusatzbefund hinzu: Der August 2026 war dort der heißeste seit rund 260 Jahren, 28 von 32 Wetterstationen verzeichneten neue Rekorde, die höchste Temperatur wurde mit 39,2 Grad in Weyer gemessen.
Zugleich verschärft sich die bereits bekannte Trockenheits-Bilanz: Wie im bisherigen Bericht über die trockensten zwölf Monate seit 1850 dargestellt, litt vor allem der Osten Österreichs unter anhaltendem Niederschlagsmangel. Nun bestätigt GeoSphere Austria, dass die ersten acht Monate 2026 österreichweit die niederschlagsärmste Periode der 169-jährigen Messgeschichte waren. In Oberösterreich lag der August-Niederschlag laut ORF rund 40 Prozent unter dem langjährigen Mittel, besonders betroffen sind das Innviertel und das östliche Mühlviertel.
Bemerkenswert ist zudem ein Vergleich mit einer älteren Zukunftsprognose: Laut GeoSphere-Klimatologe Alexander Orlik übertrafen die August-Werte in Linz jene Hitzebelastung, die 2019 im Projekt CLARITY für die Jahre 2021 bis 2050 simuliert worden war – mit etwa doppelt so vielen Tropennächten und rund dreimal so vielen Hitzetagen wie im Simulationsmittel. Diese Detailzahlen sowie die oberösterreichischen Stationsrekorde stammen bislang aus einer einzelnen Quelle. Ob sich das Niederschlagsdefizit im Herbst noch ausgleicht, ist laut GeoSphere offen.
GeoSphere Austria bestätigt Rekordsommer offiziell
Was sich über die vergangenen Wochen bereits abgezeichnet hatte, ist nun amtlich: GeoSphere Austria hat den Sommer 2026 offiziell als heißesten seit Beginn der detaillierten Messungen 1858 bestätigt. An mehr als 100 Messstationen wurden neue Rekorde registriert, die mittlere Lufttemperatur lag rund 2,6 Grad über dem Klimamittel 1991–2020. Für Oberösterreich kommt nun ein regionaler Zusatzbefund hinzu: Laut ORF-Berichterstattung unter Berufung auf GeoSphere Austria war der August 2026 dort der heißeste seit Beginn der rund 260-jährigen Messgeschichte des Bundeslandes – ein längerer Beobachtungszeitraum als der nationale, da einzelne oberösterreichische Messreihen bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen.
Vorgeschichte: Die trockensten zwölf Monate
Wie im bisherigen Bericht über die trockensten zwölf Monate seit Messbeginn 1850 dargestellt, hatte Österreich bereits bis Mitte August 2026 eine historische Trockenperiode durchlebt, von der vor allem der Osten des Landes betroffen war. Die nun vorliegenden Zahlen zu August und Sommer insgesamt setzen diesen Trend fort und liefern für Oberösterreich zusätzliche, bisher nicht berichtete Details.
Trockenheit verschärft sich weiter
Die neue GeoSphere-Mitteilung liefert einen Befund, der über die bisherige Bilanz hinausgeht: Die ersten acht Monate des Jahres 2026 waren österreichweit die niederschlagsärmste Periode seit Beginn der Messungen vor 169 Jahren. Das bestätigt und verschärft zugleich die bereits bekannte Einschätzung, wonach die vergangenen zwölf Monate die trockensten der jüngeren Messgeschichte waren – die Trockenheit hat sich demnach nicht nur fortgesetzt, sondern erreicht nun auch im nationalen Acht-Monats-Vergleich einen historischen Höchstwert.
Für Oberösterreich kommt laut ORF eine regionale Facette hinzu: Der August-Niederschlag lag rund 40 Prozent unter dem langjährigen Mittel, besonders betroffen seien das Innviertel und das östliche Mühlviertel. In Kombination mit einem bereits trockenen Frühjahr habe es heuer in Oberösterreich insgesamt deutlich zu wenig geregnet, wird der GeoSphere-Klimatologe Alexander Orlik zitiert. Ob sich das Defizit im Herbst noch ausgleichen lässt, gilt laut GeoSphere als offen.
Regionale Rekorde und ein übertroffenes Zukunftsszenario
Laut ORF verzeichneten 28 von 32 GeoSphere-Wetterstationen in Oberösterreich im August 2026 neue Rekordwerte; die höchste Temperatur wurde am 4. August mit 39,2 Grad in Weyer gemessen. Bemerkenswert ist dabei ein Vergleich mit einer älteren Zukunftsprognose: Im Projekt CLARITY war 2019 für Linz die Hitzebelastung der Jahre 2021 bis 2050 simuliert worden, um Anpassungsmaßnahmen an die Klimakrise vorzubereiten. Nach Angaben Orliks übertrafen die tatsächlichen August-2026-Werte in Linz dieses Simulationsmittel deutlich – mit rund doppelt so vielen Tropennächten und etwa dreimal so vielen Hitzetagen wie im Durchschnitt der Prognose für den Zeitraum bis 2050. Diese konkrete Zahl beruht bislang auf einer einzelnen Quelle und einem Expertenzitat; eine unabhängig einsehbare CLARITY-Dokumentation zum Abgleich liegt nicht vor.


