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Trump Media & Technology Group (TMTG), die Firma hinter Truth Social, hat einen neuen kostenpflichtigen Dienst namens „Truth API“ angekündigt. Er soll zahlenden Kunden ab 1. August 2026 einen deutlich schnelleren, in Millisekunden gelieferten Zugriff auf Beiträge der zehn einflussreichsten Truth-Social-Konten verschaffen – darunter jene von US-Präsident Donald Trump, der als Mehrheitseigentümer hinter dem Unternehmen steht. Zielgruppe sind laut TMTG vor allem Finanzfirmen, insbesondere Hochfrequenz- und algorithmische Handelsfirmen, für die Verzögerungen bei Marktinformationen teuer sind. Neu berichten mehrere internationale Medien – darunter heise online, ORF.at, Golem.de, CNBC und die Washington Post – unter Berufung auf anonyme, mit den Gesprächen vertraute Personen von konkreten Preisvorstellungen: bis zu 100.000 US-Dollar monatlich, bei dreijähriger Vertragsbindung rund 60.000 US-Dollar. TMTG selbst hat diese Zahlen nach vorliegenden Quellen bislang nicht offiziell bestätigt.

Dieselben Berichte nennen erstmals auch konkrete Kritiker: US-Senatorin Elizabeth Warren wird mit scharfer Kritik am Geschäftsmodell zitiert, wonach es dem Profit aus dem Präsidentenamt diene; auch die Ethik-Organisation CREW äußert sich demnach kritisch. Beide Aussagen liegen uns allerdings nur aus Sekundärquellen vor, nicht im vollständigen Wortlaut aus erster Hand. Das Unternehmen gibt zudem an, bereits vor dem Start Kunden gewonnen zu haben, nennt dazu aber keine überprüfbaren Zahlen.

Offen bleiben weiterhin eine offizielle Bestätigung der berichteten Preise durch TMTG, die genaue Zahl der Kunden sowie mögliche Reaktionen von Aufsichtsbehörden auf denkbare Interessenskonflikte zwischen dem Präsidentenamt und der kommerziellen Verwertung von Trumps öffentlichen Äußerungen. Eine abschließende Bewertung dazu liegt nach vorliegenden Quellen derzeit nicht vor.

Was passiert ist

Trump Media & Technology Group (TMTG), die Muttergesellschaft der Plattform Truth Social, hat einen neuen kostenpflichtigen Datendienst namens „Truth API“ angekündigt. Laut eigenen Angaben des Unternehmens soll der Dienst zahlenden Kunden einen deutlich schnelleren Zugriff auf Beiträge der zehn einflussreichsten Truth-Social-Konten verschaffen – darunter jene von US-Präsident Donald Trump, der als Mehrheitseigentümer hinter dem Unternehmen steht. Der Start ist laut TMTG für den 1. August 2026 vorgesehen, zunächst für institutionelle Kunden.

Neu hinzugekommen sind seit der ursprünglichen Ankündigung konkrete Preisangaben: Mehrere internationale Medien berichten unter Berufung auf anonyme, mit den Gesprächen vertraute Personen, TMTG habe Finanzfirmen bis zu 100.000 US-Dollar im Monat für den Zugang vorgeschlagen – bei einer dreijährigen Vertragsbindung soll der Preis auf rund 60.000 US-Dollar monatlich sinken. Diese Zahlen wurden von TMTG selbst nach vorliegenden Quellen bislang nicht offiziell bestätigt. Zusätzlich wird über erste konkrete kritische Reaktionen berichtet, etwa von US-Senatorin Elizabeth Warren und der Ethik-Organisation CREW.

Was die Quellen zeigen

Die Presseaussendung von TMTG selbst beschreibt „Truth API“ als lizenzierten, maschinenlesbaren Echtzeit-Datenfeed, der Beiträge in Millisekunden liefern soll – deutlich schneller als eine gewöhnliche Push-Benachrichtigung auf der Plattform. Als Zielgruppe nennt das Unternehmen Organisationen, für die Informationsverzögerungen besonders kostspielig sind, allen voran Hochfrequenz- und algorithmische Handelsfirmen. Als Begründung führt TMTG an, dass Finanzmärkte bereits jetzt rasch auf Truth-Social-Beiträge reagierten. Das Unternehmen erklärt zudem, bereits vor dem offiziellen Start Kunden gewonnen zu haben und weitere Partner einzubinden – eine Angabe, die bislang nur vom Unternehmen selbst stammt und extern nicht überprüfbar ist.

Zur Preisgestaltung liegen mittlerweile übereinstimmende Berichte mehrerer voneinander unabhängiger Medien vor – neben heise online, ORF.at und Golem.de auch CNBC und die Washington Post –, die sich sämtlich auf anonyme, mit den Verhandlungen vertraute Quellen berufen: Bis zu 100.000 US-Dollar monatlich, bei dreijähriger Vertragsbindung rund 60.000 US-Dollar. Weil diese Zahlen ausschließlich auf nicht namentlich genannten Quellen beruhen und von TMTG nicht offiziell bestätigt wurden, gilt diese Angabe als plausibel, aber nicht abschließend verifiziert. Ergänzend berichten dieselben Quellen von konkreter Kritik: US-Senatorin Elizabeth Warren wird mit scharfer Kritik am Geschäftsmodell zitiert, wonach es sich um einen Versuch handle, aus dem Präsidentenamt Profit zu schlagen. Auch die Ethik-Organisation CREW (Citizens for Responsibility and Ethics in Washington) wird mit deutlicher Kritik am Modell zitiert. Beide Aussagen liegen uns nur aus Sekundärquellen vor, nicht im vollständigen Wortlaut aus erster Hand.

Was unklar bleibt

Offen bleibt weiterhin, ob Trump Media & Technology Group die berichteten Preise von bis zu 100.000 beziehungsweise rund 60.000 US-Dollar monatlich offiziell bestätigt – nach vorliegenden Quellen hat das Unternehmen selbst dazu keine öffentliche Zahl genannt. Ebenso unklar ist, wie viele und welche konkreten Finanzinstitute bereits Verträge abgeschlossen haben; weder das Unternehmen noch die Medienberichte nennen dazu Namen oder eine belastbare Gesamtzahl. Nicht abschließend verifizierbar ist zudem, ob und wie US-Aufsichtsbehörden wie die Börsenaufsicht SEC oder die Terminmarktaufsicht CFTC das Geschäftsmodell einschätzen, etwa im Hinblick auf mögliche Interessenskonflikte zwischen dem Amt des Präsidenten und der kommerziellen Verwertung seiner öffentlichen Äußerungen. Auch technische Details, etwa wie genau die Auswahl der „zehn einflussreichsten“ Accounts erfolgt, sind aus den vorliegenden Quellen nicht ersichtlich.

Einordnung

Der Vorgang fällt in eine Reihe von Geschäftsaktivitäten rund um Trump Media, die immer wieder Fragen zur Vermischung von Amt und privatem Geschäftsinteresse aufwerfen, da Donald Trump als Präsident amtiert und zugleich als Mehrheitseigentümer eines börsennotierten Unternehmens von dessen Erfolg finanziell profitiert. Dass ein Präsident den beschleunigten Zugang zu seinen eigenen öffentlichen Aussagen kommerziell vermarktet, ist nach vorliegenden Quellen ein novelles Geschäftsmodell ohne unmittelbare Vergleichsfälle. Die nun berichteten Preisangaben und die ersten benannten kritischen Stimmen verschärfen diese Debatte zusätzlich, bleiben aber in Teilen auf anonyme Quellen beziehungsweise Sekundärberichterstattung gestützt. Eine abschließende rechtliche oder politische Bewertung – etwa durch Aufsichtsbehörden oder den US-Kongress – liegt den hier verwendeten Quellen zufolge weiterhin nicht vor.